Der Gleisetrotter

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Er bahnt den Zügen den Weg. Der Engadiner Hämpi Felix ist Streckenwärter bei der Rhätischen Bahn. Er marschiert und kontrolliert seit 47 Jahren: Schienen, Schotter und Tunnels. Unterwegs in der Kälte mit dem Mann im orangen Gwändli.

© Schweizer Illustrierte; 17. Februar 2017 || Fotos David Birri
Die Reportage als PDF

Am Ende seines langen, kalten Arbeitstages. Nachdem der Mann mit dem orangen Gwändli 25 Kilometer marschiert ist, immer entlang der Gleise, über Schienenstränge, Schotter und Viadukte, durch Tunnel, Neuschnee und einsame Täler. Nachdem er Dutzenden Lokführern in ihren warmen Führerständen zugewunken hat, drängt sich die Frage auf: Herr Felix, wären Sie nicht auch gern Lokführer? «Ich? Niemals! Ich bin Handwerker, ich muss werken mit den Händen! Ich bin ugära Streckenwärter, waisch!» Sagt Hanspeter Felix. Der von niemandem so genannt wird. Hamp, Hämp, Hampi oder Hämpu sagen die Kollegen, er selber mag am liebsten Hämpi.

Ja dann … Hämpi Felix, 62, Oberengadiner, wohnhaft in Samedan, schweizerdeutsch- und romanischsprachig, erklärt wie ein Physik- und strahlt wie ein Skilehrer und arbeitet seit Ewigkeiten für die Rhätische Bahn, die RhB. Hämpi ist Streckenwärter, er überwacht das Trassee auf Veränderungen und Beschädigungen. Keiner hat so viel Erfahrung und Wegkilometer wie Hämpi. Er kontrolliert und marschiert seit 47 Jahren.

384 Kilometer misst das Streckennetz der Rhätischen Bahn. 115 Tunnel, 612 Brücken, 103 Haltestellen und Stationen müssen laufend (und laufend) kontrolliert werden.

Die ganze Hämpi-Reportage gibt es hier als PDF.